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Kein Projekt, sondern eine Faszination

Die Begeisterung über das Buch " Hans und Sophie Scholl. Briefe und Aufzeichnungen" hat Anfang 2003 eine Gruppe von ca. fünfzehn Berufstätigen und Studenten aus Freiburg und München dazu geführt, sich näher auch mit den anderen Personen der "Weißen Rose" zu beschäftigen.

Eine öffentliche Lesung aus den Briefen der Freunde anlässlich des 60. Jahrestages der Hinrichtung von Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst bringt den Stein ins Rollen. Der Kontakt zu den Zeitzeugen, ihre Aufgeschlossenheit und Bereitschaft zum Gespräch ermutigen uns, die sich eröffnende Dimension einer Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Kulturinitiative e.V. Freiburg zu realisieren. Unveröffentlichte Photos und intensive Dialoge mit den Hinterbliebenen bilden den Stoff für erste Entwürfe der Dokumentationstafeln. Parallel läuft die Suche nach Sponsoren, die das Abenteuer finanzieren. Eineinhalb Jahre sind gefüllt mit zahlreichen Wochenendsitzungen, gemeinsamen Revisionen von Text und Konzeption der Ausstellung.

Ihr Anliegen ist nicht in erster Linie die Darstellung der historischen Umstände der "Weißen Rose" oder ihrer politischen Bedeutung. Sie möchte vielmehr den persönlichen geistigen und geistlichen Weg der Protagonisten nachzeichnen und die zentrale Bedeutung der Freundschaft für diesen Weg anschaulich machen. Sie versucht damit zugleich die Faszination weiterzugeben, die von der Menschlichkeit, Wachheit, Lebensfreude und Religiosität der Protagonisten der "Weißen Rose" ausgeht.


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